Stimmungsvolle Entlassfeier des Berufskollegs Borken

276 Absolventen starten durch

Nach erfolgreicher Teilnahme an den Abschlussprüfungen erhielten am 29. Juni 2001 insgesamt 276 Absolventen des Berufskollegs Borken ihre lang ersehnten Zeugnisse. Neben den Zeugnissen der Fachoberschulreife und Fachhochschulreife konnte Oberstudiendirektor Alfons Schulte bereits zum zweiten Mal auch Abiturzeugnisse an 39 Schülerinnen und Schüler aushändigen.

Die insgesamt sechzehn Abschlussklassen wurden durch eine beeindruckende Multi-Media-Schau präsentiert. Die Schulband „No name“, (Mike Kampschroer und Kerstin Kaß) verbreitete durch ihre stimmungsvollen und exzellent gesungenen Lieder eine feierliche und fröhliche Stimmung. Professionell und locker führten Julia Heckhoff und Rene Kleine-Boes durch das Programm. Sie begrüßten die Ehrengäste Christel Löns und Hedwig Keppelhoff-Wiechert. Die stellvertretende Landrätin hob in ihrem Grußwort hervor, dass der Ausbau des Berufskollegs Borken zu den Glanzlichtern der beruflichen Bildung gehöre, gleichzeitig dankte sie den Unternehmerinnen und Unternehmern für die Bereitstellung von Ausbildungsplätzen. Mit den Worten : „Die Jugend soll eigene Wege gehen, aber ein paar Wegweiser können nicht schaden!“, wünschte sie den Absolventen alles Gute für ihren weiteren Lebensweg. In einer temperamentvollen und engagierten Ansprache appellierte die Europaabgeordnete Keppelhoff-Wiechert an die Schülerinnen und Schüler, sie sollten sich das grenzenlose Europa zu eigen machen und sich in ganz Europa bewerben. Frau Keppelhoff-Wiechert lobte die junge Generation als engagiert, flexibel, kooperationsfähig und kompetent im Umgang mit den neuen Technologien. In diesem Zusammenhang ließ sie sich einen humorvollen Hinweis auf ihre eigene Internetseite – www.Keppelhoff-Wiechert.de – nicht nehmen.

In einer frechen und kabarettistischen Abschlussrede dankten die Schülerinnen Nadine Husemann und Rabea Schmereim ihren Lehrern dafür, dass diese sie hätten „durchkommen lassen“. Allerdings, so bemerkten sie ironisch, würden ihre „Glückshormone der Selbstverwirklichung“ nicht „nur“ in den Schulfächern ausgeschüttet.

Berufskolleg-Leiter Schulte machte sich um die Zukunft der Absolventen keine Sorgen. Er hob das Ergebnis einer aktuellen Studie hervor, aus der hervorgehe, dass die junge Generation ihren Lebensweg ernst nehme und gewissenhaft plane. Das Berufskolleg habe das selbst gesteckte Ziel, den jungen Leuten den Weg in eine berufliche Zukunft in Europa zu ebnen, erreicht. Er wünschte allen Absolventen für ihren kommenden Lebensabschnitt Erfolg, Geduld, Freunde und Menschen, die ihnen, wenn nötig, unter die Arme greifen.

(BD 2001-07-01)

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