Begabung

Lernferien NRW

Lernferien5 Jahre Lernferien für besonders begabte Schülerinnen und Schüler und das BKB ist zum 3. Mal dabei! Zum dritten Mal ist es gelungen, einen der begehrten Plätze bei den Lernferien NRW für besonders begabte Schülerinnen und Schüler zu erlangen. Einen Platz gibt es pro Schule für die Osterakadmie bzw. die Herbstakademie, so dass es eine besondere Auszeichnung für einen Schüler oder eine Schülerin

des 12. Jahrgangs der gymnasialen Oberstufe ist, an den LernFerien NRW teilnehmen zu dürfen.

Die LernFerien Nordrhein-Westfalen sind eine Initiative vom Ministerium für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit der Landes-Gewerbeförderungsstelle des nordrhein-westfälischen Handwerks e.V.
 
 
Das Berufskolleg Borken nimmt an dem Programm „Begabungen fördern“ teil und zwar an den bestens bewährten Oster- bzw. Herbstakademien des Veranstalters „Akademie die Wolfsburg in Mülheim“. Die besondere Nähe zu hochkarätigen Wirtschafts- und Wissenschaftsvertretern bietet begabten Schülerinnen und Schülern der Stufe 12 des beruflichen Gymnasiums frühzeitige Einblicke und Kontakte zu Universitäten und Unternehmen.
 
 
Teilnehmen kann pro Oster- bzw. Herbstakademie je ein/eine hochbegabte oder von der Leistung her herausragender Schüler oder Schülerin der Klasse 12 des beruflichen Gymnasiums.
Ansprechpartner ist: Antje Große Wentrup.
 
Michael Gördes berichtet über seine Teilnahme Ostern 2016 – Osterakademie der Lernferien Nordrhein-Westfalen 2016
Lernferien NRW

„Die Woche, die wir hier als große Gruppe an der katholischen Akademie ‚Die Wolfsburg‘ verbringen werden, wird anders als der normale Schulalltag“, das wurde uns direkt zu Beginn vom Referententeam verkündet.

Es ging am Dienstagmorgen (29.03.2016) für uns um 10 Uhr in Mülheim an der Ruhr an der Akademie los. Zuvor hatte ich schon auf der Zugfahrt dorthin mit Teilnehmern in Kontakt gestanden. Unsere Gruppe, mit der wir die aufregenden 5 Tage erleben durften, setzte sich aus 5 Jungen, 19 Mädchen und 3 festen Referenten, die auch die Moderation übernahmen, zusammen.

Das Programm, das wir von morgens um 8 Uhr (gemeinsames Frühstück) bis abends um 20:30 Uhr (meist das Ende der Abendseminare) absolvierten, war sehr abwechslungsreich und passend ausgewählt zu unserem Osterakademie-Thema „Big Data“. Unter anderem stand für uns dazu auf dem Programm:

  • Team-Building
  • Exkursionen zu Unternehmen
  • Begegnung mit einer Gruppe junger unbegleiteter Flüchtlinge
  • Diskussionsrunden
  • Lern- und Schreibwerkstatt
  • Vorträge
  • Besuch einer Theatervorstellung

Für mich persönlich waren die Programmpunkte mit technischem und wirtschaftlichem Inhalt die interessantesten.Zum Beispiel:

  • die Exkursion zum Fraunhofer-Institut IML nach Dortmund, wo uns Logistiksysteme der Industrie 4.0 und weitere Forschungsprojekte vorgestellt wurden
  • der Vortrag über „Big Data und wir“ mit anschließender Diskussion, geleitetet von unserem Referententeam und unserem Gast Dr. Henrik Hahn (Leiter der Digitalisierungsstrategie von Evonik Industrie AG Essen)
  • der Besuch der Reflact AG (Software-Entwicklung) in Oberhausen, wo uns Gründer Hartmut Scholl mit seinem Team viele Eindrücke über deren Entwicklungsprojekte im Bereich Arbeiten 4.0 vermittelte

Neben dem sehr durchgeplanten Programm hatten wir aber auch Zeit, um unter uns Teilnehmern und mit den Referenten ins Gespräch zu kommen. Des Weiteren hatten wir auch freie Arbeitszeit, um uns an die über die Woche gestellte eigene Kreativaufgabe zu machen: Ich hatte mir zum Beispiel die Frage gestellt, wie die wirklich persönlichen Ziele entstehen oder beeinflusst werden. Meine Antwort darauf habe ich dann zu Papier gebracht. Außerdem formulierten wir in kleinen „Expertengruppen“ für das „Abschlussjournal“ Berichte über die Hauptprogrammpunkte unserer Osterakademie.

Nach dem jeweils langen Tagesprogramm stand am Abend immer – auf freiwilliger Basis – die Begegnung in der Zisterne (Gesellschaftsraum der Akademie) an, wo wir in bester Stimmung Billard, Kickern, Tischtennis und vieles andere spielen konnten. So konnten wir ganz entspannt die Abende bei kühlen Getränken und guter Laune ausklingen lassen.

Leider gingen die fünf Tage so rasend schnell vorbei. Nach der Reflektions- und Abschlussrunde sowie dem gemeinsamen Mittagessen am Samstag (02.04.2016) stand dann die Rückfahrt an.

Aus meiner Sicht kann ich abschließend sagen: Es waren sehr schöne 5 Tage, in denen ich tolle neue Leute kennenlernen durfte und viele neue Eindrücke gewinnen konnte. Vor allem wurden uns ganz neue Perspektiven auf unser Wochenthema „Big Data“ und außerdem auf das allgemeine Lernen, wie wir es aus der Schule kennen, vermittelt. Ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit dieser Weiterbildung bekommen habe. Unter uns Teilnehmern steht schon fest, dass wir an weiteren Seminaren in der „Wolfsburg“ teilnehmen werden.

Michael Gördes, Klasse GW12B

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