Manchmal gehört Spielen zum Beruf!

„Spielen gehört zu meinem Beruf! Ich lerne auf Seminaren neue Gesellschaftsspiele, damit ich unsere Kunden beraten kann,“ berichtet Laura Flück von ihrer Arbeit in einem Raesfelder Spiel­warengeschäft. Sie hat am 01.08.2008 die Aus­bildung zur Kauffrau im Einzelhandel be­gonnen und stellt Achtklässlern von der Remigius-Hauptschule ihren Ausbil­dungsbetrieb vor.

Abwechslungsreich, lebensnah und mit vielen ansprechenden Bildern präsentieren die Einzel­händler der WEU2 ihre Ausbildungsbetriebe auf der großen Leinwand. Die Lehrerin Frau Peulen muss nur die Power­Point-Seiten weiterklicken. Allein die unterschiedlichen Ausbildungs­betriebe zeigen, dass man über ver­schiedenste Hobbies und Nei­gungen zum Beruf des Kauf­manns im Ein­zel­handel gelan­gen kann. So sind Tier­handlungen, Spielwaren­geschäf­te, Baumärkte, Handy-Shops, Sport­fachhandlungen, ein Juwelier, ein Autoteilehandel und -reparatur­service, Möbel­geschäfte und weitere mehr vertreten.

Die Azubis erzählen ehrlich von ih­rem Arbeitsalltag und geben Einbli­cke in das nicht immer leichte Be­rufs­leben. Gerade deshalb gelingt es ihnen, das Interesse der Schüler zu wecken. Michael Pestilens er­zählt: „Waren ein-, aus- und umräu­men, Preise auszeichnen, alles sauber halten, das macht man ganz automatisch. Aber in unseren Baumarkt kommen jeden Tag ande­re Kunden mit unterschiedlichen Wünschen – und das macht die Arbeit interessant.“

Später sitzen Azubis und Schüler in kleinen Gruppen zusammen. Wie habt Ihr Ausbildungs­betriebe kennen gelernt, welche Fragen wurden Euch in Vorstellungsgesprächen gestellt, wie lange müsst Ihr täglich arbeiten, müsst Ihr auch samstags arbeiten? Diese und andere Schüler­fragen beantworten die Auszubildenden. Der intensive persönliche Aus­tausch, die gute Laune aller Beteiligten und das positive Feedback der Remigius-Schüler - eine gelungene Veranstaltung!

(PE 2009-02-20)

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