Techniker des BKB am Schloss Senden in detektivischer Mission

Die angehenden Techniker für Denkmalpflege und Altbauerhaltung sind mit ihren Abschlussprojekten gestartet. Die Schülerinnen und Schüler der Oberstufe haben dazu auch in diesem Jahr wieder hochinteressante Objekte gewählt.

In detektivischer Kleinarbeit verborgene Geschichtsspuren ans Licht zu bringen, bauliche Substanz im Sinne der Denkmalpflege zu schützen bzw. zu restaurieren, gehört zu den an die Techniker gestellten Aufgaben in den nächsten Wochen. Vier Gruppen, zusammengesetzt aus Fachexperten der Bereiche Farbe-Stuck, Stein, Holz sowie Möbel und Raumausstattung, haben die Aufgabe erhalten, ein erhaltungswürdiges Stück Baugeschichte zu untersuchen, zu dokumentieren und zu restaurieren.

Während eine Gruppe der Fachrichtungen Stein und Holz sich in Schermbeck mit dem Erhalt eines Backhauses des beginnenden 20.Jahrhunderts beschäftigt, ist eine weitere Gruppe der Fachrichtungen Holz und Farbe-Stuck in Marbeck der Geschichte eines alten Vertigos auf der Spur. Zwei weitere Gruppen führen ihre Untersuchungen am Schloss Senden durch, genauer an dessen Glockenstuhl der Uhrengaube sowie an den Torpfeilern der Zugangsbrücke. Diese bestehen aus riesigen Löwenskulpturen auf Natursteinpfeilern.

Wie in jedem Jahr sorgen die angehenden Denkmalpfleger auch jetzt wieder für öffentliches Interesse. WN-TV berichtete in der letzten Woche bereits über die Arbeiten am Schloss Senden und viele interessierte Bürger nutzen die Gelegenheit, den Fachleuten über die Schulter zu schauen.

Das Projekt schließt obligatorisch mit einer Präsentation im Rittersaal von Schloss Raesfeld ab. Wir wünschen allen angehenden Technikern weiterhin viel kreatives Geschick und unbändigen Entdeckergeist.

(HR 2011-10-17)

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