Interesse an technischen Berufen weckenLernsituation: Namensschild Duesbergschule VorwortEgal von welchem Fachbereich wir auch sprechen, der wichtigste Grund unserer Kooperationsarbeit ist das Wecken von Interesse an technischen Berufen bei unseren noch jungen Schülern. In der Holzwerkstatt sprechen wir hier natürlich vom Beruf des Tischlers. Der erste Ansatz bei der Entwicklung unseres Unterrichtskonzeptes war es, die Schüler und Schülerinnen der Duesberghauptschule nicht mit theoretischen Informationen zu überfrachten, sondern sie aktiv am Werkstattunterricht zu beteiligen. Der zweite Gedanke war, ein Produkt zu finden, das diesem Anspruch gerecht werden konnte. Der dritte, den Schülern möglichst umfassend und durchgängig zu schulen. Einzelne Bereiche der Arbeitsvorbereitung ( CAD, CNC ), Themen wie Materialvielfalt und deren eigenhändige Bearbeitung sollten unterrichtlich ihren Platz finden. Aus diesen Gründen entschlossen wir uns, dass wir mit den Schülerinnen und Schülern ein individuelles Namensschild bauen werden. Ein Materialmix aus Multiplexplatte und Plexiglas. Dabei durchlaufen die Schüler einzelne Stationen bei denen sie weitestgehend eigenständig ihre Arbeiten durchführen sollen. Natürlich wird die Arbeitssicherheit an allen notwendigen Stationen durch anwesende Lehrer gewährleistet. Daher unterteilen wir die Stationen in Gefährdungsklassen ein. Allgemeine InformationenBesuch in der Holzwerkstatt, Elektrolabor: Im Schulhabjahr 2010 kommen die Schüler und Schülerinnen der Klassen 8a und 8b an vier Tagen in die Holzwerkstatt bzw. ins Elektrolabor. Die Klassen werden zur Hälfte geteilt. Eine Teilgruppe begibt sich in die Holzwerkstatt, die andere ins Elektrolabor. Der Stundenanteil pro Unterrichtstag beträgt eine Doppelstunde. Ein weiterer 5. Termin findet mit der gesamten Klasse statt. Diese Doppelstunde widmet sich ausschließlich dem Thema CAD-CNC. Unsere Schule ist aufgrund ihrer sehr guten technischen Ausstattung in der Lage, die Gesamtbreite aller notwendigen Produktionsschritte durchzuführen von arbeitsvorbereitenden Maßnahmen bis hin zur maschinellen Fertigung. Auch die Kreativität findet hier ihren Platz, da jeder Schüler sein Namensschild mit persönlichem Schriftzug versehen kann. Außerdem kann er aus verschiedenen Formen seinen Favoriten wählen. Sobald alle Produktionsschritte erledigt und die Montage abgeschlossen sind, darf jeder Schüler sein Namensschild behalten. Da diese Maßnahme schon einige Jahre läuft, hat sich schon so mancher Schüler der aufs Berufskolleg gewechselt ist positiv daran erinnert. ZielformulierungDas eigenständige Durchlaufen aller Stationen mit dem Ziel der Herstellung eines individuellen Namensschildes in den geplanten Folgeterminen. (BR 2010-05-14) |
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