Theaterpädagogische Elemente am Berufskolleg BorkenHier können Sie auf ganz unterschiedliche Weise erleben, was es bedeuten kann, Spaß am Spiel zu haben, in komödiantischer Form Probleme unserer Zeit aufzugreifen, aber auch im Kreis von Freunden und Bekannten, Szenen literarischer Theaterstücke oder eigener Erfahrungen zu „beleben“ und greifbar zu gestalten. Wir laden Sie ein, sich zu informieren über die Möglichkeiten, die das Berufskolleg Borken bietet, Sie in Ihrer ganz persönlichen Entfaltung zu unterstützen bei der
Individuelle FörderungIm Rahmen individueller Förderung besteht die Möglichkeit, ausgewählte theaterpädagogische Elemente zu nutzen, um Ihnen als Schülerin, als Schüler ganz individuelle Angebote zu machen – je nach Ihren Stärken und Schwächen – etwa im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung Wege aufzuzeigen, die es Ihnen ermöglichen, sich optimal auf berufliche Herausforderungen vorzubereiten. (Vgl. hierzu auch: Praktische Beispiele.) Kooperatives LernenSie als Schüler/-in aber auch als Lehrkraft erhalten bei Formen etwa des szenischen Spiels (Szenische Lernprozesse, Verfahren des szenischen Spiels, Intentionen und szenische Handlungen, Szenische Interpretationen etc.) Impulse für die Unterrichtspraxis, die es Ihnen ermöglichen, ganz nach dem Konzept des kooperativen Lernens konkrete Unterrichtserfahrungen zu systematisieren (Einzel- und Partnerarbeitsphasen, Präsentationsalternativen usw.). Pädagogische ProjekteVerschiedene pädagogische Projekte haben sich bereits in der Vergangenheit am Berufskolleg Borken mit unterschiedlichen Ausdrucksformen z.B. des „Szenischen Spiels“ befasst. (Vgl. entsprechende Projekte, die im Internet dokumentiert sind). Wichtige Grundlagen sind hierbei immer die Möglichkeiten gewesen, die Schülerinnen und Schüler haben, sich persönlich, aber auch im Umgang mit anderen zu entfalten, Gruppen „zu tragen“ aber auch „getragen zu werden“, schlicht Möglichkeiten individueller Förderung von Kompetenzen als auch kooperative Formen des Lernens zu nutzen. (Vgl. entsprechende Arbeitsprozesse im Rahmen der Projektarbeiten: Theaterpädagogik im Elementarbereich etc.) |
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Bildungsgänge
Insbesondere im Bildungsgang FOS Sozialwesen sind bereits in der Vergangenheit theaterpädagogische Elemente implementiert worden (Vgl. Projekte, Unterrichtsentwicklung, Fortbildungen und Studienfahrten)
Konkretisierungen:
In Didaktischen Jahresplanungen
Als Beispiel könnten entsprechende Elemente (unter der Rubrik Methodische Hinweise, weitere Besonderheiten) vermerkt werden. (Vgl. Beispiel DJP)
als unterrichtliche Methoden zur Umsetzung des Konzeptes „Kooperatives Lernen“,
als Kommunikations- und Evaluationsinstrument für die Lehrkräfte des Bildungsgangs,
als tragendes Element unterschiedlicher pädagogischer Projekte,
als Ziel, auch in anderen Bildungsgängen entsprechende Berücksichtigung zu finden.
Förderung von Kontakten mit außerschulischen Partnern
Bereits in der Vergangenheit sind Kontakte eingerichtet worden (vgl. Fortbildungen); z.B. mit dem Schulreferat der ev. Kirche/ Kreis Steinfurt. Geplant ist die Zusammenarbeit mit mit dem ehemaligen Theaterleiter des Gymnasiums Georgianum Vreden, Wolfgang W. Doempke am Bodensee (vgl. Studienfahrten, weitere Infos folgen). Es gibt weitere Partnerschaften.
Schulwanderungen, Schulfahrten (Studienfahrten)
Eine entsprechende Studienfahrt nach Sirksfeld (bei Coesfeld) mit Klassen der FOS ist für das nächste Schuljahr in Planung (weitere Infos folgen) Eine konkrete Studienfahrt mit entsprechenden Workshops vor Ort am Bodensee ist in Planung (GE 12; SJ 2010/2011 GE 13) In Absprache mit der Theaterleitung können dort über einen Zeitraum von mehreren Tagen theaterpädagogische Übungen, Inszenierungen, Formen szenischer Interpretationen, aber auch Tanz-, Bewegungs- und Sprechtheater eingeübt und vertieft werden. Die Erkenntnisse stehen in einem direkten Zusammenhang mit dem Unterrichtsgeschehen an unserem Berufskolleg und bieten hervorragende Möglichkeiten, in konzeptionellen Bereichen (kooperatives Lernen), aber auch in konkret unterrichtspraktischen Bereichen Angebote innerhalb und außerhalb des Klassenverbandes zu entwickeln; diese sind z.B. für die individuelle Förderung konkreter Kompetenzen (etwa im Bereich der Sozialkompetenz) sehr sinnvoll.
Fortbildungen: Intern/extern
Im Rahmen schulinterner Lehrerfortbildungen habe interessierte Lehrkräfte die Gelegenheit, sich zu informieren und Erfahrungen zu sammeln: Am 15. Februar 2007 wurde hierzu am Berufskolleg Borken ein Orientierungsseminar zum Thema „Theaterpädagogik in der Schule“ durchgeführt. Jürgen Hecker, Theater- und Spielpädagoge stellte von 15:00h bis 18:00h theaterpädagogische Übungen vor, die ohne große Vorbereitung im Unterricht eingesetzt werden können. (Vgl. auch Umsetzungsmöglichkeiten, hier: Methoden kooperativen Lernens, kreative Methoden im Unterricht.) „Mit den theaterpädagogischen Zugängen können Schüler/-innen Erfahrungen, Vorstellungen und Wünsche zu ausgewählten Themen auf ungewöhnliche Weise ausdrücken und neue Zugänge zur Bedeutung etwa zwischenmenschlicher Beziehungen in beruflichen und privaten Handlungsfeldern finden.“ (Vgl. auch Ziele)
Literatur
Theater der Unterdrückten, Augusto Boal, Suhrkamp Verlag, 1989 (Theateransatz: Statuentheater und Forumtheater)
Toleranzbilder - Fotobox für die politische Bildung, A. Schröder / K. Nazarkiewski, Verlag: Bertelsmann Stiftung, 1998 (Fotos u. didaktische Hinweise zu Oberthemen / Wahrnehmen, Reflektieren, Verändern von Körperhaltungen, bzw. Situationen)
Theaterwerkstatt - Von der Idee zur Szene, Erich Schriever, Amt für Jugendarbeit der EKvW 1989, Referat: Kulturarbeit, Iserlohner Straße 25, 58239 Schwerte-Villigst (10 praktische Zugangswege im Bereich von Spiel- u. Theaterpädagogik)
Ziele
Liebe Schülerinnen und Schüler,beim Theaterspiel sind Sie als „ganzer Mensch“ beteiligt. Die Faszination des Spiels beruht auf die vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten, dem Wechselspiel von Darsteller und Figur und auch der direkten Begegnung mit dem Publikum. Die Theaterarbeit im pädagogischen Sinne am Berufskolleg Borken ermöglicht Ihnen persönliche, berufsbezogene, zwischenmenschliche, aber auch künstlerische Erfahrungen. Es lassen sich wesentliche Ziele folgendermaßen zusammenfassen:
Stärkung des Selbstwertgefühls
Entwicklung von Teamfähigkeit und Verantwortung
Persönlichkeitsentwicklung
Tragen und getragen werden in und von der Gruppe
Körperliche und geistige Fitness
Förderung der Wahrnehmung und persönlichem Ausdruck
Sprecherziehung und freies Reden
Wecken der eigenen Spielfreude und Phantasie
Praktische Auseinandersetzung mit verschiedenen Techniken, Stilen und Formen des Theaters
Kenntnis der Schauspiel-Grundlagen: Erleben und Darstellen
Kenntnis verschiedener Theaterformen
Grundkenntnisse der Theatergeschichte, der Theorie des Theaters und der Dramaturgie (hängt von entsprechenden didaktischen Entscheidungen etwa im Unterricht ab)
Einblick in theaterpädagogische Grundfragen, Methoden und Arbeitsfelder
(AF 2010-04-26)