„Die Giraffe trägt einen Hut - Kaleidoskop einer Begegnung im Autobus“Vom 27.09. bis zum 1.10.2010 werden die Klassen FOS 12SII und GE13 zum Bodensee fahren, um dort unter der Leitung von Wolfgang W. Doempke, der 25 Jahre als Studienrat am Gymnasium Georgianum Vreden tätig war und seit neun Jahren am Bodensee lebt, einen Theaterworkshop durchzuführen. Die 42 Schülerinnen und Schüler haben, begleitet von 3 Lehrkräften, die Chance, verschiedene Übungen im theaterpädagogischen Bereich einzustudieren. Ergänzend zum Theaterworkshop wird ein alternatives Kunstprojekt angeboten, um den Schülerinnen und Schülern, die nicht am Theaterworkshop teilnehmen können oder wollen, ebenfalls ein kreatives Projekt zu offerieren. In dem Atelier von Manfred Zacher, der unter anderem aus Baumstammabschnitten abstrakte Objekte schnitzt und teilweise bemalt, erhält die Schülergruppe des Alternativworkshops ein von ihm erstelltes Programm, um sich kreativ auszuleben. Der reguläre Theaterworkshop steht unter dem Motto „Die Giraffe trägt einen Hut - Kaleidoskop einer Begegnung im Autobus“, eine Anspielung auf das Sonett von Queneau, und verdeutlicht mit dem abstrakten Bild der humanisierten Giraffe das Theaterprogramm als Horizonterweiterung durch neue, teils verrückte Erfahrungen. Diese Erfahrungen können die Schülerinnen und Schüler durch verschiedenste Übungen aus dem Theater- und Tanzbereich sammeln. Zu diesen zählen vertrauensbildende Übungen, Atem- und Sprechübungen, Standbilder, Jazz-Dance-Übungen, Darstellungen von Gefühlen und viele mehr. |
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Das Spielen des Theaters unter der Führung von Wolfgang W. Doempke hat unterschiedliche Ziele, wie z.B.
Stärkung des Selbstwertgefühls, Persönlichkeitsentwicklung und Entwicklung der Teamfähigkeit.
Langsam werden sich die Schüler innerhalb von drei Tagen in zwei Gruppen von den theoretischen Grundlagen des
Theaterspiels immer mehr zur Praxis hin bewegen, um sich am Ende gegenseitig die eingeübten Stücke zu präsentieren.
Dabei lassen die Räumlichkeiten der Theaterbühne eine äußerst authentische Endpräsentation der Theaterübungen mit Kostümen, Bühnenbild und Licht zu. Bei derartigen Voraussetzungen haben auch die teilnehmenden Schülerinnen und Schüler entsprechende Erwartungen und Hoffnungen. Nicht nur Spaß und Interesse, sondern auch Persönlichkeitsentwicklung und –entfaltung stehen ganz oben auf der Liste. Ein Ausstieg aus dem Alltag (Parallelwelt) und die Horizonterweiterung wird zum Teil ebenfalls erwartet. Selbstbewussteres Auftreten, Freies Reden und die Erweiterung des schauspielerischen Könnens sind weitere Ziele, die die Schülergruppe zu erreichen hofft.
Ob die Erwartungen der Teilnehmer des Workshops erfüllt werden und wie auch das Alternativprogramm aufgenommen wird,
wird sich in der Zukunft zeigen, wenn es heißt
„Die Giraffe trägt einen Hut!“
(AL 2010-06-28)