Während der Klassenfahrt konnte ich neue Erfahrungen sammeln

Vom 27.09.2010 bis zum 01.10.2010 war ich mit meiner Klasse, der FOS12S2 und der GE13, am Bodensee. Ein Teil von uns hat dort einen Theaterworkshop besucht und der anderer Teil einen Kunstworkshop. Ich habe am Kunstworkshop teilgenommen. Geleitet wurde der Work­shop vom Künstler Manfred Zacher. Ich konnte aus dem Kunstworkshop viele Ideen mit nach Hause nehmen. Ebenfalls habe ich einen neuen Einblick in die künstlerische Arbeit bekommen.
Es war für mich sehr interessant, mit einem richtigen Künstler zusammen zu arbeiten und mich einmal in seinem Atelier umzuschauen. Wir haben in dem Workshop unter anderem Holzobjekte gestaltet. Dies war für mich besonders interessant, weil wir hier selbst mit einer Stichsäge, einem Bohrer und einer Handkreissäge arbeiten durften. Dies habe ich zuvor noch nie. Bei dieser Arbeit haben wir uns untereinander immer geholfen, dass fand ich sehr toll. Mir hat gut gefallen, dass wir selbst kreativ werden konnten.

Ich denke, dass wir nach dieser Klassenfahrt eine stärkere Klassengemeinschaft haben. Meiner Meinung nach wurde die Klassengemeinschaft besonders bei einem Ausflug in den Kletterpark gestärkt. Dieser Ausflug war für mich einer der Höhepunkte der Klassenfahrt. Es war das erste Mal, dass ich in einem Hochseilgarten geklettert bin, deshalb war es sehr spannend für mich. Da die Kletterparcours teilweise sehr hoch waren, musste ich mich überwinden, die Parcours zu Ende zu bringen. Dies war nicht sehr einfach. Ich habe mitbekommen, dass es einigen anderen genauso erging wie mir. Die Gemeinschaft wurde dadurch gestärkt, dass wir uns untereinander geholfen und ermutigt haben, nicht aufzugeben. Ebenfalls konnte ich die Erfahrung machen, dass wir uns aufeinander verlassen können. Ich habe aus diesem Ausflug mitgenommen, dass man nicht aufgeben soll. Das man viele Aufgaben die zuerst schwierig erscheinen, zusammen bewältigen kann.

Ebenfalls konnte ich Erfahrungen sammeln, wie es sich auf einer Einöde lebt. Denn der Bauernhof auf dem wir genäch­tigt haben, lag auf einer Einöde. Nun weiß ich, dass ich niemals für immer auf einer Einöde leben könnte, da es mir dort zu einsam ist. Doch ich habe auch einen Überblick über größere Städte am Bodensee erhalten. Bei einem Ausflug nach Friedrichshafen sind wir auf den Moleturm, einem ca. 22 m hoher Aussichtsturm am Hafen, gestiegen. Dort hatten wir einen wundervollen Überblick über Friedrichshafen, den ich sehr genossen habe. Es war für mich interessant einmal in Friedrichshafen zu sein.

Außerdem habe ich persönlich einige Schüler während der Klassenfahrt besser kennengelernt. Ich habe Dinge von Mit­schülern erfahren, die ich zuvor noch nicht wusste. Das liegt, denke ich daran, dass wir 5 Tage lang ununterbrochen zusammen waren. In dieser Zeit haben wir viel erlebt und viel miteinander geredet. Besonders spannend war es für mich, die Schüler der GE13 näher kennen zu lernen. Aus dieser Klasse kannte ich zuvor nur einzelne Schüler. Zuerst war ich eher skeptisch, als eine andere Klasse uns auf unserer Klassenfahrt begleiten sollte, die ich so gut wie gar nicht kannte. Jedoch habe ich die Erfahrung gemacht, dass die Schülerinnen sehr nett sind. Und ich frage mich, ob die Klas­senfahrt ohne sie wohl genau so gut gewesen wäre. Unter anderem hat die GE13 eine sehr spannende und lustige Nachtwanderung für uns gestaltet, die ich ebenfalls für eine der besten Erlebnisse der Klassenfahrt halte, da wir hier mit allen zusammen etwas unternommen haben. Im Nachhinein weiß ich, dass es richtig war, mich auf den Vorschlag, mit der GE13 zusammen auf Klassenfahrt zu fahren, einzulassen. Ich habe daraus gelernt, dass ich mich öfter auf Dinge einlassen sollte, die ich vielleicht erst nicht als optimal empfinde. Alles zusammen, war die Klassefahrt für mich eine gute Erfahrung.

(Katrin Große Jüttermann 2011-01-30)

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