Schüleraustausch

Austauschwoche in `s Gravenzande

Als die Austauschpartner am Montag in Borken ankamen, war es natürlich erst eine komische Situation. Aber als wir mit unseren Partnern dann zuhause waren, hat es sich ganz schnell aufgelockert, schließlich muss man auch daran denken, dass es für sie viel schlimmer war zuerst eine Woche bei einer fremden Familie zu sein und somit hatten wir es ja noch gut bei uns Zuhause. 🙂

Ich und meine Austauschschülerin haben in Deutschland Deutsch geredet und in den Niederlanden Niederländisch, also war das mit dem Sprechen in Deutschland auch keine Hürde für mich 😀 Das war übrigens auch sehr sinnvoll, da so beide auch die jeweilige Sprache lernten! 🙂

Vor der Sprache braucht ihr auch wirklich keine Angst haben, ich sag mal so: irgendwie kann man sich immer verständigen und dein Austauschpartner oder auch die anderen und die Gastfamilien haben natürlich auch Verständnis dafür, wenn man nicht immer alles versteht oder man noch einmal nachfragt, das ist ja überhaupt kein Problem! 🙂

Klar war es eine komische Situation mit einem Menschen zusammen zu sein, den man an sich gar nicht gut kannte, aber das ist ja auch das Aufregende daran! Und man lernt sich ja schnell kennen.

Im Laufe der Woche verstanden wir uns natürlich immer besser und auch alle anderen lernten sich immer besser kennen und verstanden sich besser 🙂

Wir alle unternahmen viele Dinge zusammen, was auch sehr viel Spaß gemacht hat und es wurde auch nie langweilig bei uns!

Die Woche ging leider super schnell um, jedoch waren wir Deutschen schon sehr gespannt auf die Woche in Holland und wir alle freuten uns schon ziemlich darauf! Als die Holländer wieder weg waren, war es sogar ganz komisch mal wieder alleine zu sein 😀

Letztendlich würde ich auf jeden Fall jedem raten bei dem Austausch mit zu machen und ihr braucht wirklich keine Angst davor zu haben. Natürlich hat man etwas Angst, aber ich oder wir alle sind auf jeden Fall der Meinung, dass es sich lohnt und man die Erfahrung mal machen und die Chance nutzen sollte! 🙂

(Kim Rosenberger)

 

Austauschwoche in `s Gravenzande

MONTAG

Am Montag begann der Austausch. Wir trafen uns an der Schule, um gegen 8.30 die Reise anzutreten.
Die ganze Zeit im Bus merkte man, wie aufgeregt alle waren. Die Aufregung ließ sich darauf zurückführen, dass wir nicht genau wussten, wie unsere Gastfamilien uns empfangen werden.

Nach gut 2 ½ Stunden hatten wir unser Ziel erreicht. Wir wurden herzlichst begrüßt und die Austauschschüler zeigten uns ihre Schule. Im Anschluss wurden wir zum Frühstück eingeladen. Es gab verschiedene Baguettes und Säfte zum Frühstück.

Nach dem Frühstück hatten wir ein wenig Pause. Melle und Menno zeigten Giacomo und mir die Innenstadt von `s Gravenzande.

Nach der „Stadtführung“ liefen wir zurück zur Schule und wurden von der Politiklehrerin begrüßt. In ihrem Vortrag lernten wir, was es für Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen der Zweiten Kammer (Tweede Kamer) und dem Bundestag gibt.

Anschließend begrüßte uns ein weiterer Lehrer der Schule. Er erzählte uns was über die Geschichte Hollands und welche schönen Plätze es in Holland gibt. Zudem erzählte er noch was über vorherige Austauschereignisse und wie wichtig Austauscherlebnisse für die Zukunft seien.

Nach dem Vortrag wurden wir in Gruppen eingeteilt, um Informationen über wichtige Gebäude und Plätze in Den Haag zu sammeln. Als wir damit fertig waren, wurden wir in die Gastfamilien entlassen.

Ich war wirklich überrascht, wie locker der Vater meines Austauschschülers war und froh, dass er sehr gut Deutsch konnte. So konnte man sich ein bisschen besser verständigen. Denn es war wirklich schwer den Vater auf Niederländisch zu verstehen. Gegen 18 Uhr gab es dann Abendessen. Um 21 Uhr ging ich dann schlafen, da der Tag wirklich sehr anstrengend war.

(Jan Veldscholten)

DIENSTAG

Am Dienstag, den 8.4.2014, trafen wir uns mit allen um halb 10 in Den Haag auf dem Hofplatz. Von dort aus liefen wir dann in Gruppen los, um unsere „fotospeurtocht“ zu meistern. Dabei haben wir im Voraus besprochene Sehenswürdigkeiten fotografiert, um die Stadt besser kennen zu lernen. Bis halb 2 hatten wir noch Zeit zum Shoppen und um etwas zu essen, denn dann trafen wir uns wieder, um die „Tweede kamer“ zu besichtigen. Dies ist in Deutschland mit dem Bundestag zu vergleichen. Natürlich wurde alles auf Niederländisch erklärt und man konnte nicht immer alles verstehen, aber es war durchaus interessant, vor allem das ‚Check up‘ am Anfang

Direkt im Anschluss fuhren wir mit der Tram dann zum „Uithof“, wo wir Bungee-soccer und andere Aktivitäten spielten. Leider haben die Niederländer uns Deutsche dabei „abgezogen“. Aber sie konnten es wieder gut machen, da wir später zu einem „Pannenkoekenhuis“ am Strand gefahren sind und dort typischen niederländischen Pfannekuchen gegessen haben – Super lecker!! Gegen 19:00 Uhr ging es dann wieder zurück. Für einige war der Tag aber noch nicht vorbei, denn sie sind mit zum Badminton-Training der Austauschschüler gegangen und haben festgestellt, dass zumindest dies in Deutschland auch so ist. 😀

(Christin Borchers)

MITTWOCH

Am Mittwoch haben wir unsere Austauschschüler in den Unterricht begleitet. So haben wir z.B. den Matheunterricht, den Sportunterricht und auch Fächer wie CKV (culturele kunstzinnige vorming) mitgemacht . Außerdem haben wir von dem Erdkundelehrer einen Vortrag über ‚de bescherming van Nederland tegen het water‘ gehört, wo uns erklärt wurde wie unter anderem das ‚Westland‘ gegen Überflutungen geschützt wird. Danach haben wir wieder die leckeren Baguettes gegessen. Direkt nach der Schule haben die Austauschschüler einen Ausflug nach Delft organisiert. Dort haben wir eine ‚Grachtentour‘ durch die süßen Grachten der Stadt gemacht, die auch als kleines Amsterdam bezeichnet wird. Bei dem guten Wetter konnten wir das echt genießen! Abends sind wir dann zu Jonneke (einer Austauschschülerin) gefahren und haben dort ‚Just Dance‘ und ‚Werwölfe‘ gespielt. Da drei Jungs aus der Gruppe eine Wette hatten, sind wir danach alle noch zum Strand gefahren, an dem die drei dann sehr kurz das schön kalte Meerwasser genossen haben 🙂

(Anna Nienhaus)

DONNERSTAG

Am Donnerstag haben wir eine Fahrradtour zu einer großen Gärtnerei gemacht, die auf Tomaten spezialisiert ist. Dort durften wir die verschiedensten Sorten probieren. Es gab rote, gelbe, grüne und orangene Tomaten.

Nach dieser kleinen kulinarischen Stärkung haben wir unsere Fahrradtour durchs Westland fortgesetzt. Hier stehen Gewächshäuser bis an den Horizont. Eigentlich wollten wir zur „Maeslantkering“ fahren, einer Sturmflutabwehr, die Schutz für etwa eine Million Menschen im Großraum  Rotterdam bietet. Jedoch war der Weg bis dahin zu weit, weshalb wir zur  Schule zurück gefahren sind, um dort den Film „Zwartboek“ zu gucken.

Abends sind wir dann alle zusammen zum Strand gefahren, gegen den Protest unserer Gastgeber, die Strand einfach nur langweilig finden. Als wir Deutschen dann auch noch alle typisch „niederländisch“ Pommes mit Frikandel  bestellt haben, war für unsere neuen Freunde klar: typisch deutsche „Strandurlauber“. Beim Eistee waren wir dann geschmacklich wieder einer Meinung.

Später haben wir uns bei Laura getroffen und begeistert das Spiel Werwolf gespielt. Menno ist ganz eindeutig der Werwolf! 🙂 Natürlich haben wir auf unsere schöne gemeinsame Zeit an unserem letzten Abend  mit einem „lecker Bierchen“ angestoßen und ihn gemütlich ausklingen lassen.

(Theresa Dahlke)

FREITAG

Am Freitag kamen wir alle samt Gepäck um 9:00 Uhr an der Schule an. Wir sprachen über unsere Erlebnisse und zeigten uns gegenseitig die Fotos der vergangenen Woche. In Gruppen erarbeiteten wir einige Geschichten, die wir beim Vortrag vor den jüngeren Schülern vortragen wollten. In der Mensa erzählten wir dann den anderen Schülern von unseren Erfahrungen und versuchten sie zu überzeugen im nächsten Jahr ebenfalls am Austausch teilzunehmen.

Danach hatten wir uns das leckere Frühstück, das aus leckeren Brötchen und frischem Obst bestand, verdient.

Nach dem Essen folgten die Verabschiedung und die Fahrt zurück nach Deutschland. Alle waren sehr erschöpft von der Woche und holten auf der Busfahrt den entgangenen Schlaf nach.

(Michele Blommers)

FAZIT DER AUSTAUSCHWOCHE IN DEN NIEDERLANDEN

Als wir am Montag in den Niederlanden ankamen, waren alle noch ein wenig nervös: Jeder kannte zwar seinen Austauschschüler, jedoch war es ein ziemlich befremdliches Gefühl bei einer fremden Familie zu übernachten. Als ich dann jedoch meine Gastmutter und die anderen Kinder kennenlernte, war die Nervosität schnell verflogen: Es stellte sich heraus, dass die niederländische Kultur mit ihren Bräuchen der deutschen sehr ähnlich ist und darum herrschte eine sehr entspannte Atmosphäre. Das Programm in den Niederlanden war größtenteils auch sehr schön, unter anderem waren wir in Den Haag, in Delft, haben eine Grachtenfahrt gemacht und hatten insgesamt eine Menge Spaß mit unseren niederländischen Freunden. Insgesamt war auch niemand dabei, der den Austausch bereut hat, nur die, die nicht am Austausch teilgenommen haben, haben es bereut.

Als Fazit kann man wirklich nur sagen, dass alle eine wunderbare Woche hatten, es gab keine Turbulenzen und niemand hatte Probleme mit seiner Gastfamilie.

(Giacomo Hungerhoff)

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