Das BKB hat jetzt auch eine Sozialarbeiterin

Berater- und Vermittlerfunktion

Frau MilewskiFrau Milewski, wer sind Sie eigentlich?

Also ich bin verheiratet, habe einen kleinen Sohn und lebe in Stadtlohn. Gebürtig bin ich aus Fulda. Ich habe in Fulda und Münster studiert und habe 2006 das Studium als Dipl.-Sozialpädagogin und Sozialarbeiterin abgeschlossen. Direkt anschließend habe ich bei Haus Hall in der Förderschule 2½ Jahre als Sozialpädagogin gearbeitet. Nach Mutterschutz und Elternzeit arbeite ich nun seit dem 19. April am Berufskolleg Borken.

Sind Sie froh, hier zu sein?

Die Arbeit in Haus Hall und die Arbeit hier haben beide ihre Reize. Die Schule in Haus Hall ist klein und übersichtlich, hier ist der Betrieb deutlich größer. Deswegen gibt es hier in Borken ein abwechslungsreicheres Arbeitsfeld.

Was ist Ihre Aufgabe hier?

Ich habe eine Art Berater- und Vermittlerfunktion für Schüler, und zwar dann, wenn Sorgen und Nöte auf­treten.

Welche Art von „Sorgen und Nöten“?

Im Sinne von Ausbildungslosigkeit, häuslichen Proble­men oder Stress in der Schule. Darunter fallen auch Sachen wie Drogen, Suchtberatung, Schwanger­schafts­fragen, oder einfach „nur“ Mobbing. Wichtig: ich stehe unter Schweigepflicht, die Beratung ist kostenlos, neutral und streng vertraulich.

Sind Sie auch für Lehrer da?

Ich bin zwar Anwältin der Schüler, habe aber ein offe­nes Ohr auch für Lehrer (in Schülerfragen). Oftmals geht bei Schülerproblemen der Weg allerdings über Lehrer zu mir.

Wie beginnen Sie nun Ihre Arbeit?

Es besteht vielleicht eine Hemmschwelle für Schüler, zu mir zu kommen. Deswegen mache ich mich jetzt zuerst be­kannt, gehe in Klassen, spreche mit Schülern. Ich bemühe mich erst einmal, eine Vertrauensbasis zu schaffen.

Wo sind Sie zu erreichen?

Das „Büro für Schulsozialarbeit“ ist gegenüber dem Haupteingang, direkt da, wo alle Schüler jeden Morgen vor­beikommen.

Frau Milewski, danke für das Gespräch.

(KY 2010-04-27)

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