24 Absolventinnen und Absolventen werden als Jahrgangsbeste ausgezeichnet

Bestenehrung der dualen Ausbildungsgänge am Berufskolleg Borken

Bei sommerlichen Temperaturen und bester Laune fanden sich am Donnerstag, dem 6. Juli 2017, die 24 besten Absolventinnen und Absolventen der unterschiedlichen beruflichen Bildungsgänge des Berufskollegs Borken von A wie Anlagenmechaniker bis Z wie Zimmerer zu einer kleinen Feierstunde im Lehrerzimmer der Schule ein. Begleitet wurden sie – neben Freunden und Familien – auch durch ihre Ausbilder und Ausbilderinnen sowie durch ihre Klassenlehrer und Klassenlehrerinnen. Gemeinsam mit Schulleiter Josef Brinkhaus verlieh Mechtild Schöneberg als Vorsitzende des Fördervereins des Berufskollegs Borken den 24 Jahrgangsbesten nicht nur eine Urkunde, sondern auch ein Präsent im Namen des Fördervereins sowie ein Jahrbuch als Erinnerung an ihre Schulzeit am BKB. Darüber hinaus durften sich die Vertreterinnen und Vertreter der Ausbildungsbetriebe über einen sog. „Desk-Organizer“ als praktischen Helfer für ihre Schreibtische freuen, der eigens für diesen Anlass von der Tischler-Klasse angefertigt wurde.


Schulleiter Josef Brinkhaus gratulierte den ehemaligen Schülerinnen und Schülern zu ihren tollen Ergebnissen und betonte die Bedeutung der dualen Ausbildung in der heutigen Zeit. Nicht zuletzt sei die niedrige Jugendarbeitslosigkeit im Kreis Borken dem dualen Ausbildungssystem geschuldet, das den großen Vorteil der Verzahnung von Theorie und Praxis habe, was bei einer akademischen Bildung häufig zu kurz komme. Somit habe die praktische Bildung die gleiche Wertschätzung verdient wie das akademische Pendant. Letztlich sei eine Verständigung beider Wege wichtig. Um dem Bedarf an Fachkräften in vielen Berufen in der Zukunft gerecht zu werden, sei die duale Ausbildung von besonderer Bedeutung. Man solle nicht meinen, dass eine berufliche Karriere nur mit einem Abitur möglich wäre, so Josef Brinkhaus.
Auch Mechtild Schöneberg beglückwünschte die Absolventinnen und Absolventen zu ihren hervorragenden Leistungen und wies darauf hin, dass diese guten Leistungen natürlich nicht nur durch Glück zustande gekommen seien, sondern vor allem durch Disziplin, Ausdauer und Zielstrebigkeit. Mit diesem Berufsabschluss hätten die jungen Leute die besten Voraussetzungen für ein glückliches Berufsleben geschaffen. Das Fundament für ihre Karriereleiter sei hierbei ihr Ausbildungsbetrieb gewesen. Frau Schöneberg betonte aber auch, dass Glück aus mehreren Komponenten bestehe, die letztlich jeder für sich selber herausfinden müsse. „Der Mix muss stimmen“, denn neben dem Beruf müssen auch andere Faktoren vorhanden sein, um sich glücklich fühlen zu können.

Borken, 06.07.2017
RS

 

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