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Besuch bei unserer Partnerschule in Rydultowy/ Polen

Nach fünf erlebnisreichen Tagen in Polen kehrten wir,  eine Gruppe von 13 Schülerinnen und Schülern und 2 Lehrerinnen,  wieder vom Besuch unserer Partnerschule in Rydultowy/ Polen zurück. Dabei hatten wir ein abwechslungsreiches Programm absolviert:

Nach der Ankunft in der Schule wurden  wir mit einem Imbiss und unterhaltsamen Kennenlernspielen begrüßt.  Anschließend trafen die Schüler die Familien ihrer Partnerschüler .

Am zweiten Tag lauschten wir in Krakau dem Bericht einer Reiseleiterin im Stadtmuseum, das unterirdisch unter dem Marktplatz verläuft und die Stadtgeschichte der Hansestadt nachstellt.
Nach einer Mittagspause besuchten wir die historische Burg Wawel. Mit einem Headset ausgestattet konnte jeder individuell seinen Weg durch die Kathedrale und weitere Räume der Burg bestimmen, in deren Kellergruft die Andenken an Könige und andere bedeutsame Persönlichkeiten Polens aufbewahrt werden.

Der dritte Tag unseres Aufenthalts war sicherlich der eindrucksvollste der ganzen Fahrt.  In nachdrücklichen und emotionalen Bildern und Erzählungen wurden uns die Geschichte und die Bedeutung des Lagers nahegebracht, in dem mehr als 40 000 Juden ermordet worden waren.
Voller neuer Eindrücke – wenn auch etwas müde- erreichten wir am Abend wieder Rydultowy.

 

Am folgenden Tag  hatten unsere polnischen Partnerschüler ein Fotoprojekt für unsere Gruppe in der Schule vorbereitet. Nach einem Fotoshooting mit ihrem jeweiligen Partner in einem nahezu professionellen Fotostudio konnten die Schülerpaare ihr Foto in ein Modecover einfügen und dieses nach ihren Wünschen verändern und gestalten.
Das Mittagessen bereiteten die Gastronomiestudenten der Schule vor. Danach konnten alle den Abend gemeinsam mit ihren Partnern gemütlich ausklingen lassen.

Zum Abschluss des Austausches trafen wir uns noch einmal in der Schule.  Die vergangenen Tage und Aktivitäten wurden mithilfe eines Evaluationsbogens ausgewertet. Ein erster Blick auf die Bögen zeigte, dass allen der Austausch gut bis sehr gut gefallen hatte. Lediglich bei der Kommunikation gab es bisweilen vereinzelte Schwierigkeiten, die aber mit Englisch oder anderen Kommunikationsformen  (Mimik und Gestik)  wieder aufgefangen wurden.
Abschließend konnten alle in unterhaltsamen sportlichen Vertrauensübungen in kleinen Gruppen beweisen, dass sie sich mittlerweile schon gut kennengelernt hatten und sich aufeinander verlassen können.
Mit herzlichen Umarmungen nahmen alle voneinander Abschied. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen in Borken 2018!

(KM, 22.06.2017)

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