Bildungsgang, der zu beruflichen Kenntnissen und zur Fachhochschulreife führt

Fachoberschule für Gesundheit und Soziales

Bildungsziel

Die Fachoberschule für Gesundheit und Soziales  (Schwerpunkt: Soziales) vermittelt in einem zweijährigen Bildungsgang berufliche Kenntnisse und den Erwerb der Fachhochschulreife. Die Ausbildung im ersten Jahr (Klasse 11) umfasst Unterricht in Teilzeitform und ein fachbezogenes Praktikum. Die Ausbildung im zweiten Jahr (Klasse 12) erfolgt in Vollzeitform.
Im Rahmen des berufsbezogenen Lernbereichs ist es Ziel dieses Bildungsganges, ein Grundlagenwissen im Bereich der Sozial- und Erziehungswissenschaften zu vermitteln, um die Schülerinnen und Schüler davon ausgehend zu einer Ausbildung oder einem Studium im Sozial- und Gesundheitswesen zu befähigen.

Aufnahmevoraussetzungen

Klasse FOS 11 S: Mittlerer Schulabschluss (Fachoberschulreife) oder eine andere Berechtigung zum Besuch der Klasse FOS 11 und der schriftliche Nachweis einer geeigneten Praktikantenstelle

Klasse FOS 12 S: Versetzungszeugnis nach Abschluss der Klasse FOS 11 und der Nachweis über die erfolgreiche Ableistung des Praktikantenjahres

Praktikum

Das Praktikum (während der Klasse FOS 11) kann in Einrichtungen des Sozial- und Gesundheitswesens abgeleistet werden, soweit diese Stellen zur Mitarbeit von Praktikantinnen und Praktikanten geeignet sind und wenn die Anleitung durch eine Fachkraft sichergestellt ist.

Als in der Regel geeignet gelten:

  • Tageseinrichtungen für Kinder,
  • Kinderheime,
  • Erholungsheime für Kinder,
  • Spielplätze unter pädagogischer Leitung,
  • Häuser der Offenen Tür,
  • Jugendzentren,
  • Altenheime, Altenclubs, Altentagesstätten,
  • ambulante Altenpflege, mobile Pflege,
  • Essen auf Rädern,
  • ambulante Familienpflege,
  • Krankenhäuser,
  • Tageseinrichtungen für Behinderte,
  • Heime für Behinderte.
  • Offene Ganztagsschule (OGS)

Die Schule als zuständige Stelle kann im Einzelfall sowohl bestimmen, dass das Praktikum in mehreren Einrichtungen abgeleistet wird, als auch andere als die hier genannten Praxisorte zulassen mit Ausnahme von Schulen und schulischen Einrichtungen, Schulinternaten, privaten Haushalten, Einrichtungen der öffentlichen Erziehung (FE und FEH), psychiatrischen Stationen und Einrichtungen für Schwerstbehinderte. Die Bezirksregierung hat verfügt, dass das Praktikum grundsätzlich nicht in Arzt- und Therapiepraxen abgeleistet werden kann.

Das Praktikum wird in der Regel von Montagnachmittag bis Donnerstag abgeleistet.
Schultage sind montags (4 Unterrichtsstunden vormittags) und freitags (8 Unterrichtsstunden, 07:40 bis 14:30 Uhr).

Abschluss/Berechtigung

Zeugnis der Fachhochschulreife mit der Berechtigung der Aufnahme eines Studiums an einer Fachhochschule oder einer Gesamthochschule