Auf der Reeperbahn nachts um halb eins…

Ein Trupp Borkener Gärtner entert Deutschlands Tor zur Welt!

Gärtner GärtnerSonntag, 12.06.2016

10:15 Uhr: Hamburg Hauptbahnhof

14 Gärtner und Gärtnerinnen treffen mit ihrer Klassenlehrerin Annett Stechel und deren Kollegin Sandra Hecheltjen am Hauptbahnhof der Hansestadt ein. Sie haben vor, drei Tage lang die Stadt und deren Gärten unsicher zu machen. Erste Herausforderung für Landkinder: Fahrkarten für den öffentlichen Nahverkehr besorgen. Gemeistert. Zweite Herausforderung: Richtige U-Bahn finden. Nach kurzer Verwirrung: gemeistert. (STE, HC)

12:00 Uhr: Picknick im Park „Planten un Blomen“

Dieser Punkt fällt leider dem Dauerregen zum Opfer und wird stattdessen in der Hotellobby umgesetzt. Vielen Dank noch einmal an den Rezeptionisten. (STE, HC)

15:00 Uhr: Große Hafenrundfahrt durch Speicherstadt und Containerhafen

Zunächst haben wir erfolgreich den Preis für die zweistündige Tour um 6 € pro Person heruntergehandelt (die Mitleidsnummer von Frau Stechel „ es sind alles arme Auszubildende“ hat wunderbar gezogen). Dann hatten wir großartige Eindrücke ….

…“interessante Hafenrundfahrt durch die historische Speicherstadt, Containerhafen und Hafen City. Sehr interessant und lustiger Kapitän.“ (Franzis)

…“als Freizeitbeschäftigung war die Hafenrundfahrt eine gute Möglichkeit“ (Hanna)

…“Man hat verschiedene Ecken gesehen, die man sonst so nicht sieht“ (Ann-Katrin)

21:00 Uhr: Deutschland – Ukraine

Public Viewing in der Kulturszene der Hansestadt mit anschließender Besichtigung der berühmtesten Meile der Stadt. (STE, HC)

 

Montag, 13.06.2016

03:00 Uhr: Blumengroßmarkt

Montags bis samstags kann man von 2 Uhr morgens bis 9 Uhr Pflanzen als Händler kaufen. Es gibt Blumen (Floristen), Rosen, Gehölze und Stauden. Nicht zu vergessen auch Zierpflanzen wie Geranien, Dahlien und einjährige Kletterpflanzen.

In der großen Halle bieten noch viele Produktionsbetriebe ihre Pflanzen an. Unter dem Boden sind Kühlzellen, so dass die Händler nicht alle Pflanzen wieder mitnehmen und hin- und herschleppen müssen.

Die typischen Kunden auf dem Markt sind kleine Gärtnereien oder Blumenhändler, die sich hier ein ziemlich weites Sortiment zusammenkaufen und am selben Tag hauptsächlich auf den regionalen Wochenmärkten verkaufen. Es ist aber sehr schade zu hören, dass die Kundschaft von Jahr zu Jahr abnimmt. Eine Blumenverkäuferin erzählte uns, dass sie die eigene Firma nicht mehr weitergeben an die Töchter, da man hier einfach für die Mühe nichts mehr bekommt/verdient.

Ein Rosenverkäufer erzählte uns, dass in der Adventszeit von 2 Uhr früh bis abends 18 Uhr im Betrieb und danach noch 2 Stunden im Büro gearbeitet wird. Bereits seit 40 Jahren ist er im Betrieb und man sah ihm die Überstunden nicht an. (Julia & Lucas)

Gärtner

 

14:00 Uhr: Parkfriedhof Ohlsdorf

Der Ohlsdorfer Friedhof ist einer der vielfältigsten Friedhöfe Deutschlands, weil er zahlreiche Bestattungsformen anbietet, von Erdbestattung bis zur Krypta ist alles dabei. Außerdem ist es auch ein schöner Parkfriedhof und auch ein Biotop in der Stadt. Das 4km2 große Gelände hat sogar zwei eigene Buslinien, ein eigenes Krematorium und zahlreiche Kapellen. Auf dem Friedhof gibt es für jede Art der Trauer einen Raum. 7 Gärtnereien kümmern sich um den Erhalt des Friedhofs. (Jannik)

„Der Friedhof wirkt eher wie ein großer Park und ist sehr schön gestaltet.“ (Franzis)

„Der Besuch des Friedhofs war sehr interessant, da die Dimensionen ganz anders waren als mir bekannt.“ (Lucas)

„Sehr interessant waren Friedhof inklusive dem Krematorium; gut, mal sowas gesehen zu haben. Jetzt weiß man, was es alles gibt (welche Möglichkeiten und Methoden).“ (Hanna)

„Interessanter Friedhof, weil groß, Busverbindung im Friedhof.“ (Nina)

 

20:00 Uhr: Gemeinsames Abendessen

„Im Nobelrestaurant „Feuerstein“ wurden wir herzlich umsorgt. Die überaus reichliche Speisekarte ließ keinerlei Wünsche offen. Das Fachpersonal war super nett und zuvorkommend. Auch an der Mayo sollte der Abend nicht scheitern.“ (Florian)

0:00 Uhr: Bettruhe (die Nachtaktivitäten steckten allen in den Knochen)

 

Dienstag, 14.06.2016

7:00 Uhr: schnelles Frühstück im Hotel

 

09:00 Uhr: Baumschule Lorenz von Ehren

Der Besuch bei der Baumschule Lorenz von Ehren, die mit 550ha eine echt große Baumschule ist, war sehr interessant, weil man Dinge erfahren hat, die man sonst nicht erfahren würde. Der Ausbilder, Herr Dieckmann, fuhr mit zwei Betriebscaravellen mit uns (Fahrer 2: Franzis) durch die nahe liegenden Quartiere. Hierbei zeigte er uns besondere Gehölze, vor allem Bäume, Formgehölze und weitere, für die Lorenz von Ehren bekannt ist.

Nebenbei erfuhren wir, dass die Baumschule Lorenz von Ehren einen Zweitsitz in Bad Zwischenahn hat, wo sie hauptsächlich Formgehölze und kleinere Gehölze kultivieren. Im Hauptsitz in Hamburg werden hauptsächlich Laubbäume ab 3xv (= 3 mal verschult) kultiviert.

Bei dieser Führung haben wir einen umfassenden Einblick in eine der größten deutschen Baumschulen erhalten. (Florian, Hanna & Anne)

„Der Besuch der Baumschule gefiel mir. Selbst als Zierpflanzer war es spannend zu sehen, wie ein so großes Unternehmen agiert und funktioniert.“ (Lucas)

„Für mich als Baumschuler war Lorenz von Ehren auch meega. Man hat vieles Neues erfahren und die waren freundlich und haben uns viel geboten.“ (Hanna)

 

14:00 Uhr: Rückweg über Hamburg Hbf – Münster Hbf nach Borken und Umland

Fazit: Gärtner in der Großstadt –macht das Sinn?

– „Gegenfrage: Wer sollte den Sinn einer Horizonterweiterung in Frage stellen?“ (Frau Hecheltjen)

– „Bitte nicht mehr soo früh zum Großmarkt“ (Pascal & Ann-Katrin)

– „Blumengroßmarkt war vielleicht doch zu früh“ (Hanna)

– „ Hamburg ist eine sehr nasse Stadt“ (Julia)

– „Mir hat gefallen, dass wir viele Möglichkeiten zur Selbstversorgung hatten bzw. dass wir Fahrkarten, Essen usw. selbst organisieren und besorgen mussten.“ (Michael)

– „Sehr schöne alte Stadt“ (Franzis)

– „Das beste Fischbrötchen gibt’s nur hier“ (Julia)

– „…gute, zentrale Lage vom Hotel , Preis-Leistungs-Verhältnis super“ (Jannik, Jenny, Nina, Pascal, Ann-Katrin)

– „Die AIDA und Queen Mary2 zu sehen, war eine tolle Erfahrung“ (Julia)

– „Die Klassenfahrt war total gut!“ (Lucas)

– „Die Fahrt nach Hamburg war überaus lehrreich. Unser ziemlich überfüllter Zeitplan hat uns allerdings nicht von so mancher Streiftour durch die Hansestadt abgehalten.“ (Florian)

– „Die beste Klassenfahrt auf der ich war!“ (Michael)

– „Mit Euch fahre ich jederzeit wieder!“ (Frau Stechel)

– „Ich bin beeindruckt von einer so netten, aufgeschlossenen, organisierten, kreativen und zuverlässigen Klasse –tolles Team!“ (Frau Hecheltjen)

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