Elektromobilität

Für 15 Cent „Elektrosprit“ 100 km e-bike fahren

Aber wer setzt sich dafür auf ein „Rentner-Fahrrad“? Das muss man gar nicht mehr. Im Gegenteil, Elektrofahrräder, die eigentlich Pedelecs heißen, sehen mittlerweile so gut aus und sind mit so viel Fahrspaß verbunden, dass man noch schnell einen Brief an das Christkind schreiben möchte!!

Im Rahmen des Projektes „Mobilität auf dem Land: Funktionieren E-Bike und öffentliche Verkehrsmittel als Alternative zu Pkw und Motorroller und rechnet sich das?“ hat sich die HHO4 beim 2Rad Center Bergmann über Pedelecs informiert. Aufgeteilt in drei Gruppen wurde über die verschiedenen Pedelecs beraten, für die Ausbildungsberufe im Unternehmen durch Markus Bergmann geworben und der Fahrspaß anhand verschiedener Pedelecs erlebt.

Für Interessierte:

Ein gutes gebrauchtes Qualitäts-Pedelec, das gar nicht mal so schlecht aussieht, gibt es ab 1.000,- Euro zu kaufen. Neue Räder bietet Bergmann lt. Prospekt ab ca. 1.800,00 Euro an. „Billig-Räder“, die bei Stiftung Warentest so schlecht abgeschnitten haben, werden lt. Verkaufsleiter Sven Brochhagen nicht geführt.

Ein moderner Akku hält ca. 8 Jahre lang und kann dann für rund 600,00 Euro ersetzt werden. Einmal im Jahr sollte das Pedelec zur Inspektion, was ca. 50,00 Euro kostet. Je nach Qualitäts- und Preisklasse hat das Pedelec eine Reichweite zwischen 80 und 200 Kilometern. An der normalen Steckdose dauert ein Ladevorgang 4 – 6 Stunden. Falls der Akku unterwegs leer ist, sollen sich die „neuen“ Pedelecs nicht schwerer treten lassen als ein normales Fahrrad. Der Strom für 100 km Reichweite kostet ca. 0,15 Cent.

Ein Pedelec ist ca. 25 km/h schnell und wird erst ab einem Alter von 14 Jahren empfohlen. Ein S-Pedelec bringt es auf 45 km/h, muss wie eine Mofa versichert werden und darf nur mit (mind.) einer Mofa-Fahrerlaubnis auf der Straße (und nicht auf dem Radweg!) gefahren werden. Hier besteht Helm-Pflicht. Dafür macht es aber großen Spaß, ein S-Pedelec zu fahren.

Entscheidungshilfe: Schaut man auf den Internetseiten des ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrradclub) unter dem Stichwort „Pedelec“ nach, findet man viele Argumente pro und contra Pedelecs.

Die HHO4 bleibt mit Unterstützung der HHO3 weiter aktiv, um die Fragestellung des Projektes zu klären.

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 (09.12.2013 Peulen)

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