Schulprojekttage "Integration in Deutschland"

„Ich persönlich denke jetzt anders…“

Projekt IntegrationSchulprojekttage „Integration in Deutschland“ erreicht über 200 Schülerinnen und Schüler. Vom 4. bis 07. April 2011 besuchten mehr als 200 Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Borken die Ausstellung „Volk auf dem Weg – Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland“. Sie waren sehr beeindruckt von der Führung durch den Projektleiter Herrn Josef Schleicher über die Geschichte der Russlanddeutschen und über die Chancen und Herausforderungen der Integration.

Wir dokumentieren hier einige Beispiele aus den Rückmeldungen:

„Mir hat es gefallen. Ich persönlich denke jetzt anders über Menschen mit verschiedenem Hintergrund.“

„Es ist interessant zu sehen, was solche Ausländer, Asylbewerber […] mitmachen mussten und die schreckliche Geschichte der Russlanddeutschen. Integration ist eine gute Sache. Jeder hat ein Recht darauf sich in anderen Ländern niederzulassen, wenn er bereit ist die Bräuche u.a. der Einheimischen zu akzeptieren und die Einheimischen sollten ihn akzeptieren und nicht sofort Vorurteile bilden. Es kann schon mal länger dauern, dass muss man akzeptieren.“

„Integration beginnt mit der Akzeptanz der verschiedenen Kulturen.“

Projekt Integration

„Ich persönlich habe es schon mit erlebt, dass ein Klassenkamerad mitten in der Nacht abgeschoben wurde. Ich konnte die Schreie hören von den Kindern die nicht weg wollten. Es waren zwei nette Kinder. Ihr Vater hat meinem Vater beigebracht richtig mit der Sense zu arbeiten. Als Gegenleistung hat mein Vater sein Auto repariert. Und so hat man sich gegenseitig geholfen und sich angefreundet.“

„Da ich selbst Migrant bin, fand ich den Besuch sehr interessant und gut. Integration ist wichtig für das Für- und Miteinander in einer Gesellschaft.“

„Meiner Meinung nach sollte man mit Ausländern/Migranten normal umgehen und sie behandeln wie jeden anderen Menschen auch. Jeder Mensch ist überall zuhause und soll auch so behandelt werden. Vielen Dank für den interessanten Vortrag!“

„Ich finde es echt heftig, wie die Menschen damals gelitten haben und dass sie aus ihrem Land rausgeworfen wurden. Zum Auswandern gehört viel Mut.“

„Meine Geschichte ist auch so. Ich kam 2004 aus der Ukraine. Und es ist gut zu hören, dass Leute sich dafür einsetzen zu zeigen, dass es nicht schlecht ist wenn man sagt, dass man eingewandert ist.“

(DM 2011-04-10)

Comments are closed.