Duales Orientierungspraktikum 2015

Nutze Deine Chance! Schüler entdecken ihre Möglichkeiten in Studium und Beruf

OrientierungspraktikumUnter dem Motto „Nutze Deine Chance hat der Schüler Julian Bußmeier aus der Klasse GT12 des Technikgymnasiums erfolgreich am Dualen Orientierungspraktikum Technik teilgenommen. Organisiert wurde das Praktikum gemeinsam vom Unternehmerverband und der Westfälischen Hochschule Bocholt. Während einer Abschlussveranstaltung am 13.11.2015 bekamen die Schüler ihre Zertifikate zur erfolgreichen Teilnahme am Dualen Orientierungspraktikum feierlich überreicht.

Hier sein Erfahrungsbericht:

Stimmt es eigentlich, dass Ingenieure den ganzen Tag den Getränkeautomaten belagern, Kaffee trinken und dann in ihrem Büro verschwinden und die anderen „NICHT-Ingenieure“ die wirklich wichtigen Dinge entwickeln? Eher nicht! Was Ingenieure wirklich machen, diese Frage führte mich zum Dualen Orientierungspraktikum Technik.

Duales Orientierungspraktikum, was bedeutet es, dabei zu sein?

Zunächst heißt es, eine Woche Student an der Westfälischen Hochschule Bocholt sein zu dürfen. Ich genoss mit anderen Praktikanten und Kommilitonen verschiedene Vorlesungen, zum Beispiel in den Fachbereichen Mathematik und Informatik. Hier kam dann richtige Hörsaalatmosphäre auf. Ebenso kamen die praktischen Übungen nicht zu kurz. Ein kompletter Dieselmotor wurde demontiert und wieder zusammengebaut und einer anschließenden Funktionsprüfung unterzogen. Im Fach Elektrotechnik wurde ein digitaler Würfel gelötet und auf Funktion getestet. Genauso interessant war der Exkurs in der Disziplin Bionik zum Thema Lotuseffekt. Es ging um das Auffinden von diversen heimischen Pflanzenblättern und deren mikroskopische Untersuchung auf Hydrophilie oder Hydrophobie.

In der zweiten Woche bin ich in einem Unternehmen als Praktikant tätig gewesen. Aus einer Liste von elf Betrieben wurde mir die Firma VESUVIUS GmbH in Borken zugeteilt. Hier durfte ich mehreren Ingenieuren im Bereich des Prozess Engineerings bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und assistieren. Dies umfasste das Analysieren und Auswerten von in der Produktion aufgetretenen Störungen sowie das Planen von Wartungsintervallen und Reparaturen, mit dem Ziel einer möglichst effektiven und reibungslosen Produktion.

Ein Ingenieur zu sein, bedeutet ein vielseitiges Aufgabengebiet zu betreuen. Mehr, als nur Kaffee zu trinken.

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(Julian Bußmeier)

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