Eine gute Tat!

Schüler und Lehrer am Berufskolleg spenden Blut

Unter Aufsicht von vier Ärzten des DRK Blutspendedienstes West hielt am Mittwoch eine beachtliche Schüler- und Lehrerschaft die Ellbogenvene bereit, um anderen Menschen zu helfen. Die Aktion war ein voller Erfolg, da 158 spendewillige Schüler und Lehrer zur Blutspende erschienen. Von diesen 158 waren 87 Erstspender. Angesichts des immer stärker werdenden Mangels an Blutkonserven, vor allem zu Ferien- bzw. Urlaubszeiten, ist es besonders zu begrüßen, dass so viele interessierte Schüler/innen erstmals den Weg zur Blutspende gefunden haben und hoffentlich in Zukunft zu Wiederholungstätern werden.

Barbara Gudel, Lehrerin in der Höheren Berufsfachschule für Gesundheit und Soziales, hat sich mit ihren Schülerinnen und Schülern um die Organisation gekümmert. Dabei informierten die Schüler/innen der Unterstufen im Vorfeld ihre Mitschüler über die Blutspende und schlugen die Werbetrommel für diese Aktion. Die Schüler/innen der Oberstufen sorgten dann für einen reibungslosen Ablauf am Spendetag und für das leibliche Wohl nach der Blutspende. Das Rote Kreuz war von der tatkräftigen Unterstützung begeistert.

Außerdem bot das DRK an diesem Termin auch eine kostenlose Stammzelltypisierung an. Dabei wird das Blut auf Gewebemerkmale untersucht und in der Knochenmarkspenderdatei aufgenommen. Wenn ein Leukämiekranker die gleichen Merkmale hat, kann man ihm dann Stammzellen spenden.

Somit bestand die Möglichkeit in doppelter Weise Leben zu retten und damit große Verantwortung für andere zu beweisen. „Diese Solidarität zeichnet eine funktionierende Gesellschaft aus:“ so Frau Gudel.

Diese Blutspendeaktion schuf ein spürbares Gemeinschaftsgefühl und eine Identifikation der Spenderinnen und Spender mit dem Berufskolleg. Diese Aktion sollte als bildungsgangübergreifendes Projekt daher in den nächsten Jahren etabliert werden.

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