Berufskolleg Borken beschließt Kooperationsvertrag mit der FH Münster

Von der Schule leichter an die Uni oder Fachhochschule

Soll ich studieren? An der Fachhochschule oder lieber an der Uni? Wo sind die Unterschiede?

Diese Fragen lassen sich für Schüler des Berufskollegs Borken in Zukunft leichter beantworten. Denn am Montag, dem 18.06.2012, beurkundeten Josef Brinkhaus, Leiter des Berufskollegs, und Professor Korff als Stellvertreter der Fachhochschule Münster einen Kooperationsvertrag, der, initiiert durch Iris Thesing, Koordinatiorin für Studien- und Berufsorientierung, die Zusammenarbeit der beiden Institutionen enger verzahnen und den  Übergang zum Studium erleichtern und Studienabbrüche verhindern soll. Das Berufskolleg Borken eigne sich als „exklusiver Kooperationspartner“ besonders, so Prof. Korff, da dessen Bildungsgänge gut zu den vier Säulen (Technik, Wirtschaft, Soziales und Gestaltung) der Fachhochschule passen.

Das Berufskolleg besucht die Hochschultage schon seit Jahren. Im Rahmen seiner „exklusiven Partnerschaft“ kommt die Fachhochschule jetzt aber auch in die Schule und macht dann einen Studieninformationstag direkt in dem neu gebauten „Forum“ am Berufskolleg Borken möglich. Weiterhin wird das dreiwöchige Praktikum der gymnasialen Oberstufen reformiert und in ein „Duales Orientierungspraktikum“ umgewandelt: Statt drei Wochen im Betrieb verbleiben die Schüler dort noch zwei, die dritte Woche verbringen sie in der Fachhochschule oder Universität, wo sie Arbeitsabläufe und Fachinhalte erleben und durchlaufen können.

Herr Brinkhaus zeigte sich zufrieden mit dem Kooperationsvertrag, der „eine nachhaltige Zusammenarbeit garantiert und die Basis für eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit darstellt, da sich nur so Schule und Hochschule aufeinander abstimmen können.“ Er betonte auch besonders, dass mit dieser Partnerschaft mehr Menschen transparent gemacht werden könne, welche Möglichkeiten das Berufskolleg eröffne.

(S 2012-06-19)

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