Herzlicher Empfang der Bäcker

Wie entsteht Brot?

Wie entsteht Brot?Am 29.03.2011 haben uns die Bäcker/innen in ihre gute Stube eingeladen um vieles über Brote und Brötchen zu erfahren. Wie entsteht ein Brot, wie wird es zubereitet?

Die Bäcker haben uns herzlich empfangen und uns sofort miteinbezogen. Nach kurzem Bekanntmachen und verteilen der ersten Spitznamen seitens Herr Leuering (um nur einige anzuführen: Bademeister, Heidi, Uschi, Beate, Tigerlily,…) Also rann an den Speck, ähm Teig, Schürze um, Hände waschen und auf ans Kneten. Es war schwer, den rohen Brotlaib zu einem zarten „Baby-Popo“ zu formen, dennoch gab es immer wieder Tipps, Tricks und Ratschläge, wie man (Frau) es richtig macht. Es wurde experimentiert und rumgesaut. In einem Experiment, in dem wir natürlich selbst Hand anlegen mussten, zeigten uns die Bäcker, wie man den Kleber auswäscht (Gluten). Einige Schüler hatten hierzu ein Gemisch aus Roggen- und die anderen ein Gemisch aus Weizenmehl und Wasser bekommen. Dieser Teig wurde dann in einem Wasserbad geknetet, damit die Stärke und die Schalen sich aus dem Teig herauslösen konnten.

Der Roggenteig entpuppte sich als eklige, schleimige Masse, der Weizenteig schrumpfte zusammen und fühlte sich an wie ein gekautes Kaugummi. Dieser „Klumpen“, der aus dem Weizenmehl übrig blieb, hatte dann nur noch ein Gewicht von 30 g von den anfänglich 100g, reines Gluten. Im Wasserbad hingegen blieb nur die reine Stärke zurück, die sich am Boden abgesetzt hatte. Der „Klumpen“ wurde in der Mikrowelle vier Minuten von uns getrocknet und wuchs dabei von der Größe eines Golfballes auf die Größe einer kleinen Kokosnuss. Diese sah zwar gut aus, jedoch hat es nicht allzu gut gerochen. Von dem Gestank nach faulen Eiern ließ sich Herr Leuering jedoch nicht abhalten, genüsslich hinein zu beißen, während wir anderen uns geschüttelt und geekelt haben.

Wie entsteht Brot?

Während der Wartezeiten, in denen die Laibe garen und backen mussten, haben wir eine Dokumentation über einen Bäckermeister gesehen, der seine Backwaren traditionell mit seinem Schwiegersohn komplett per Hand herstellt und das ganz ohne Zusatzstoffe. Danach ging es zurück in die Backstube, um endlich die fertigen Waren zu probieren. Ich habe noch nie so leckeres Brot gegessen wie an diesem Tag, einfach LECKER!!! Lecker fanden es auch die Schleckermäulchen, die die Schokoladenvorräte der Backstube geplündert haben. Trotzdem ein Riesenlob für die gute Zusammenarbeit und dass Ihr Euch Zeit für uns genommen habt. Danke an die Bäcker und Bäckerinnen des BKB’s und an Herrn Leuering. Wir wünschen euch viel Glück auf dem Weg zum Bäckermeister/in oder zum „Tortenschlosser“, die Klasse WEM1 sagt Danke!!!

(Lena Brennecke 2011-04-06)

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