BKB unterwegs

Zu Besuch auf Schlossklinik Pröbsting

GE unterwegsIm Rahmen des Psychologie-Unterrichtes besuchte am vergangenen Dienstag die GE 13 -gymnasiale Oberstufe des beruflichen Gymnasiums mit Schwerpunkt Erziehung und Soziales- die Schlossklinik Pröbsting in Borken-Vardingholt.

Ziel des Besuches war es, das konkrete Arbeitsfeld eines Psychologen / einer Psychologin kennen zu lernen sowie bestehende Vorurteile bzw. Berührungsängste im Hinblick auf psychische Erkrankungen abzubauen. Ihrerseits hatte sich die die Schüler/-innen der GE13 mit einem Fragenkatalog auf diesen Besuch vorbereitet.

In einer Abschlussreflexion ergab sich, dass der Besuch ein voller Erfolg war. Freundlich wurde die GE13 von Frau Grömping, der Projektmanagerin auf Schloss Pröbsting und Frau Dr. Balkhausen, einer Psychotherapeutin empfangen. Beide stellten sich in einem eineinhalbstündigen Gespräch den unterschiedlichsten Fragen der Schülerinnen und Schüler. So stellte die Klasse Fragen zu den typischen Krankheitsbildern der Patienten, die auf Pröbsting behandelt werden, zur Länge der Behandlung, zum Umgang mit Rückfällen und Anschlussbehandlungen, zum Alter, Geschlecht und der Herkunft der Patientinnen und Patienten, Abbrüche und Zwangseinweisungen sowie Fragen zur Tagesstruktur der Patientinnen und Patienten.

Des Weiteren standen Theorien der Psychologie und darauf ausgerichtete therapeutische Behandlungsmethoden im Mittelpunkt dieses Besuches. Hier interessierten sich die Schülerinnen und Schüler für Fragen zur Krankheit und Diagnose. Die Krankheitsbilder sowie Aspekte der Therapie waren der GE13 aus dem Psychologieunterricht weitestgehend bekannt.

Ein weiterer wichtiger Gesichtspunkt in diesem Gespräch war der Werdegang einer Psychotherapeutin / eines Psychotherapeuten. Aufschlussreich in diesem Zusammenhang war für die Schülerinnen und Schüler der GE 13 zum einen, dass selbiger lang ist und zum anderen deutlich unterschiedlicher verlaufen kann, als zuerst angenommen.

Der Besuch endete mit einer Hausbegehung, in der die Schülerinnen und Schüler verschiedene Therapieräume, Freizeiträume und Speiseräume der Patientinnen und Patienten kennenlernten.

(LOE 2012-03-11)

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