Eine Möglichkeit bietet z.B. der Lehrlingsaustausch für Zimmerer mit einem Berufskolleg in Alesund/ Norwegen. Hier beruht der Austausch auf Gegenseitigkeit, d.h. die Partner besuchen sich zeitversetzt für jeweils 3 Wochen in ihren jeweiligen Ausbildungsbetrieben. Der Austausch wird mit einem kulturellen Rahmenprogramm abgerundet.

Daneben können Praktika aber auch individuell gestaltet werden. Dabei legt der Auszubildende den Zeitraum des Praktikums und das Zielland fest. Natürlich muss der eigene Ausbildungsbetrieb zustimmen. Reise- und Aufenthaltskosten können mit EU-Mitteln  finanziell gefördert werden.

Ein Praktikum hat für den Auszubildenden viele Vorteile: Neben den fachlichen Erfahrungen, die der Auszubildende im fremden Betrieb sammelt, fördert ein Praktikum die Selbstständigkeit und ist ein großer Schritt für die persönliche Entwicklung. Daneben verbessert der Auszubildende seine Fremdsprachkenntnisse.

Aber auch auf die Betriebe wirkt sich solch ein Praktikum positiv aus: Die Auszubildenden kehren mit neuen Eindrücken und vertieftem Wissen motiviert zurück. Zudem ist ein Betrieb, der Praktika im Ausland fördert, für Auszubildende ein attraktiver Arbeitsplatz.