Austausch

Erstes Alumni-Treffen der Wirtschaftsgymnasien des BKB

Wie der Heiner wohl inzwischen aussieht? Was die Karin wohl inzwischen macht? Auch in den Zeiten sozialer Netzwerke bleiben viele Detail-Fragen unbeantwortet, wenn es um die alten Klassenkameraden aus der Abizeit geht. Um den ehemaligen Abiturienten des Wirtschaftsgymnasiums eine Möglichkeit zu bieten, sich an altbekannten Orten wieder

zu treffen und sich auszutauschen, bot das Berufskolleg am Samstag, den 22.09.2018, erstmals eine solche Plattform an. In zahlreicher Runde waren die Gäste im Forum ihrer ehemaligen Schule versammelt. Dort trafen sie, gestärkt von Grillgut und Getränken, auf die Klassenkameraden und Lehrer von damals und konnten in Führungen die Veränderungen der Schule seit dem Jahr 2000 – der Einführung des Wirtschaftsgymnasiums am Berufskolleg -besichtigen.

10 Jahre Lernferien NRW – Begabungen fördern Das BKB ist seit 2010 stets dabei!

Insgesamt zeigt sich eine Erfolgsgeschichte des Bildungsgangs. Nicht nur haben 2 Ehepaare sich am Berufskolleg kennengelernt, sondern in Gesprächen wurde immer wieder deutlich, welchen wichtigen Beitrag, diese Form eines beruflichen Abiturs für Ausbildung, Studium oder beruflichen Einstieg spielt: „Ich kann jedem empfehlen, der auch nur grob weiß, dass ein kaufmännischer oder auch technischer Beruf angestrebt wird, sein Abitur an dieser Schule zu machen. Die wirtschaftlichen Schwerpunkte waren eine optimale berufliche Vorbereitung und boten einen leichteren Einstieg in das Studium und den Job“, betonte Mario Könning, heute Datenschutzbeauftragter im kommunalen Stadtverband, im Gespräch mit ehemaligen Lehrern die Vorteile des Wirtschaftsgymnasiums für sein Studium der Wirtschaftsinformatik und späteren Beruf. Auch Gerold Jungeblut, Steuerberater in einer Essener und einer eigenen Kanzlei in Borken konnte sich schon früh durch seine am Berufskolleg Borken erworbenen beruflichen Kenntnisse den weiteren Karriereweg sichern: „Während des schulischen Praktikums in einer Borkener Kanzlei wurde mir bereits ein Übernahme-Angebot gemacht.

Nach dem Abitur ging es dann zur BDO, einer der größten Wirtschaftsprüfungsgesellschaften.“ Jungeblut studierte berufsgleitend noch BWL, Fachrichtung Steuern an der Essener FOM und erwarb anschließend seinen Titel als Steuerberater. Den Vorsprung für Beruf und Ausbildung gegenüber anderen Studenten bestätigte auch Benedikt Heltweg, der nach seinem Abitur Bauingenieurwesen studierte: „Das Wirtschaftsabitur hat auch einen riesigen Vorteil für uns Techniker – das wirtschaftliche Denken wird mehr integriert und das wird heutzutage gefordert!“

Comments are closed.