Fröhlicher Gegenentwurf zu den bitteren Seiten des Kaffeekonsums

Ein leckerer Kaffee, knusprige Brötchen, die Gesellschaft der MitschülerInnen, Septembersonne und endlich wieder von Wochenenderlebnissen erzählen können – das Leben ist schön!!

Diesen Rahmen haben die SchülerInnen der HBT20A ihren MitschülerInnen vom Berufskolleg Borken beim Fairen Frühstück geboten. Mit der Teilnahme an der „Fairen Woche“ haben die SchülerInnen einen positiven Gegenentwurf zu den Erscheinungen aufgezeigt, die unseren Kaffee so bitter machen: die „Geiz-ist-geil-Mentalität“ beim Kaffee-Einkauf, ausbeuterische Kinderarbeit, Umweltschädigungen durch Pestzid-Einsatz, Müllberge und Ressourcenausbeutung durch To-Go-Becher und Kapselkaffee. Wer hätte es gedacht: Eine Tasse selbst aufgebrühter fair gehandelter Bio-Kaffee kostet 11 Cent, aber die Tasse konventioneller Pad-Kaffee 13 Cent und konventioneller Kapselkaffee sogar 24 Cent! Die Produzenten von Fairtrade Kaffee erhalten allerdings ca. 2,10 € pro 500 g Kaffee, während sie für konventionellen Kaffee nur ca. 0,65 Euro erhalten. Wer sich zweimal im Monat seinen Kaffee selber zu Hause aufbrüht statt einen To-Go-Coffee zu kaufen hat diese Mehrkosten locker raus!! Statt dessen verbraucht jeder Deutsche im Durchschnitt pro Jahr 34 To-Go-Becher.

Es geht auch anders: Der faire Kaffee konnte kostenlos verteilt werden, weil mit den Früchten aus Omas Garten große Mengen Mirabellen-Marmelade gekocht und zur Gegenfinanzierung im Lehrerzimmer verkauft wurden. Die selbstgemachten Marmeladen gab es auch zu den frischen Brötchen vom  Bäcker und sie kamen sehr gut an. Bei der Kaffee-Zubereitung liegt die „Oma-Methode“ bei Gourmets und den SchülerInnen wieder voll im Trend: Die Bohnen frisch mahlen und den Kaffee aufgießen.

2021-09-26T18:22:35+02:00
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