30 deutsche und niederländische Auszubildende erkundeten dank der Unterstützung von „Leren zonder Grenzen“ in einem zweitägigen Projekt den Rotterdamer Hafen. Während des Austausches haben die Schüler im BuddySystem mit ihrem Partner aus dem Nachbarland zusammengearbeitet. Sprache und Kultur des Nachbarlandes kennen zu lernen, einen Einblick in die Handelsbeziehungen beider Länder zu erhalten und den Weg der Ware von den produzierenden Ländern bis hin zum heimischen Einzelhandel zu verfolgen, waren dabei die Ziele der Studienfahrt.

Die riesigen Ausmaße des über 42 km langen Hafens wurden bereits am ersten Tag deutlich. Ehemalige Mitarbeiter des Hafens stiegen mit in den Reisebus und erklärten ihren früheren Arbeitsplatz. Beim Zwischenstopp am Fruchthafen beeindruckten die meterhohen Bananenkisten und die deutlich wahrnehmbaren unterschiedlichen Lagertemperaturen. Am EIC Mainport konnten die Auszubildenden in der interaktiven Hafenausstellung zahlreiche Aufgaben und Arbeiten ausprobieren. Schließlich ging die Fahrt zum Maasvlakte II, dem neuesten Teil des Hafens, wo der Containerumschlag nahezu vollautomatisch stattfinden. Die größten Containerschiffe nehmen etwa 20.000 Container auf, am Rotterdamer Hafen kommen jährlich etwa 30.000 Schiffe an.

Am zweiten Tag beeindruckten die Ausmaße der Containerschiffe von einer anderen Perspektive: Mit RET Fast Ferry ging es in rasanter Fahrt über die Kanäle der Nordsee zum Maasvlakte I. Dort gab wiederholt der Reiseführer interessante Details zum Hafen- und Industriegebiet.

Abgerundet wurde die Exkursion mit dem Besuch der Rotterdamer Markthalle. Dort fanden die Auszubildenden in einer beeindruckenden Architektur Früchte und andere Waren, die ihnen vorher völlig unbekannt waren.