Schülerinnen und Schüler sagen „Danke“

Projekt der höheren Berufsfachschule Gesundheit/ Soziales

Im Religionsunterricht der HBFGO2 ist die Idee entstanden, den vielen Menschen, die trotz Corona vollen Einsatz zeigen, Danke zu sagen. Deshalb haben die Schülerinnen und Schüler als Hoffnungsbotschaft, Mutmacher und Danksagung Briefe geschrieben. Diese wurden in der Borkener Zeitung veröffentlicht und sollen auch hier im Jahrbuch ihren Platz finden:

DANKE
Diese Dankschreibung geht an alle, die heute noch arbeiten und für uns da sind, seien es die Menschen im Gesundheitswesen (z.B. Ärzte/Ärztinnen, Altenpfleger/innen, Notfallsanitäter/innen und Rettungssanitäter/innen und viele mehr, die in diesen Wesen tätig sind), in Sozialbehörden, die Leute, die an den Kassen stehen, Entsorgungsfirmen, Polizisten/Polizistinnen und noch viele mehr, die standhaft bleiben und für uns da sind. Ihr seid toll!
Während wir zuhause durchdrehen und auf kreative und zum Teil mysteriöse Ideen kommen, behaltet ihr einen klaren Kopf.

Egal was auch kommen mag, ihr seid für uns da! Diejenigen, die heute noch in dieser schweren Zeit arbeiten, verdienen am meisten Respekt und Anerkennung!
Wir wollen einfach mal „Danke“ sagen. Danke für eure Leistungen, die ihr täglich vollbringt!
Danke, dass ihr jeden Tag für uns da seid und dass es euch gibt!
Danke, dass ihr standhaft bleibt, wenn wir es nicht können!
Am Ende des Tages seid IHR die Helden!
Ihr seid einzigartig!

!DANKE!

Danksagung an alle Schlüsselpersonen:

Das öffentliche Leben steht still und auf einmal wird uns allen klar, worauf es ankommt. Auf das Auge füreinander, auf Mitmenschlichkeit und auf Solidarität. Zudem fällt noch etwas anderes auf: Wie viel Pfleger/innen, Apotheker/innen oder Kassierer/innen für die Allgemeinheit tun, ohne dass sie im Rampenlicht stehen.

Es ist an der Zeit, Danke zu sagen!

Nicht immer, aber oft geht es in den Medien um die Mächtigen und “Fädenzieher”. Darum, was sie tun, was sie gut machen oder was sie versäumt haben. Darum, ihnen auf die Finger zu schauen. Seit einigen Wochen hat sich das Blatt aber gewendet: Auf einmal stehen die Berufe im Vordergrund, die die Stadt am Laufen halten. Die tatsächlichen Stützen unserer Gesellschaft in Deutschland und auch überall auf der Welt. Die Ärzte/Ärztinnen, Gesundheits- und Krankenpfleger/innen, Apotheker/innen und Kassierer/-innen. Diese Berufe wurden beispielsweise noch vor fünf Monaten völlig übersehen und teilweise auch völlig “vernachlässigt”, indem man sie unverhältnismäßig bezahlt. Doch nun muss auch jeder einsehen, dass diese Berufe absolut notwendig sowie lebensrettend sind! Wir sollten uns (natürlich gerade in dieser Zeit) Gedanken machen, was diese Menschen eigentlich für uns leisten! Im Folgenden möchte ich jetzt besonders auf die Pflege eingehen!

Unsere Krankenhäuser und Seniorenheime wären nichts, wenn wir nicht unsere Pfleger/innen hätten, denn diese Menschen sind nicht nur an den normalen Wochentagen da, sondern das ganze Jahr über. Wenn wir mit unseren Familien z.B. am Heiligen Abend vor den Weihnachtsbäumen sitzen und die Zeit mit der Familie genießen, sitzen die meisten Pfleger und Pflegerinnen im Seniorenheim oder Krankenhaus und versuchen den Patienten und Anwohnern einen schönen Weihnachtsabend zu bescheren, indem sie die ganze Zeit für sie da sind. Aber dies ist natürlich nicht nur an Weihnachten so, sondern auch an Ostern, Silvester, am 1. Mai und an vielen anderen Feiertagen, an denen viele Menschen sich gar nicht vorstellen könnten zu arbeiten. Deswegen sollten wir uns jetzt alle einmal Gedanken dazu machen, was wir, wenn diese Krise überstanden ist, für unseren Gesundheitssektor tun könnten, denn uns allen ist klar, dass die Berufe völlig unterbezahlt sind und dass sich daran spätestens nach der Krise endlich etwas ändern muss!

Ich besuche zurzeit das Berufskolleg Borken und habe selbst schon ein Praktikum im Krankenhaus als Gesundheits- und Krankenpflegerin absolviert. Auch wenn es nur zwei Wochen waren, so konnte ich persönlich jeden Tag erleben, wie hart dieser Beruf eigentlich ist. Viele unterschätzen total diesen Beruf. Es ist nicht nur: Betten machen, Essen anreichen und dem Arzt bei der Visite assistieren. Pflegekräfte müssen viel mehr machen! Sie müssen für das Wohl der Patienten sorgen, indem Sie ihnen helfen ihre körperliche sowie psychische Gesundheit wieder zu erlangen, zu verbessern und zu fördern. Außerdem besteht dieser Beruf nicht nur ausschließlich aus körperlicher Arbeit, sondern auch die Psyche spielt eine große Rolle, da man mit den Problemen und Schicksalsschlägen der jeweiligen Patienten umgehen können muss.

Demzufolge: Vielen Dank dafür, dass Ihr immer für uns da seid (nicht nur jetzt) und dass Ihr auch an Feiertagen unseren Angehörigen, Freunden und Bekannten zur Seite steht!

Doreen Wittig

2020-05-06T11:54:08+02:00
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